Ob nun ein Gartenteich schon vorhanden ist oder nicht, in beiden Fällen gibt es bei der Planung und Durchführung des Projektes Bachlauf einiges zu durchdenken. Hauptaugenmerk liegt dabei auf das zu verwendende Material. Nach wie vor beliebt ist die Variante mit Folie. Diese sind mittlerweile sehr solide, eine 100%tige Dichtheit kann aber nach Jahren bzw. Jahrzehnten nicht garantiert werden. Optisch ist auch manchmal zu bemängeln, dass an Rändern sich die Teichfolie nicht komplett verbergen lässt. Nicht nur eine Alternative ist deshalb ein Bachlauf aus Beton.
Hohe Haltbarkeit kombiniert mit toller Optik
Nach individuellen Vorstellungen kann man den Bachlauf durch den Garten führen. Bei der Gestaltung sollte man sich genügend Zeit nehmen, denn einmal verlegt ist dann für immer. Hat man einen Plan wird der Bachlauf ausgeschachtet. Spezieller wasserresistenter Beton wird als Untergrund und für die endgültige Form genommen. Ist dieser ausreichend ausgehärtet trägt man eine Art Dichtschlamm auf. Dichtschlämme werden von Fachleuten empfohlen da sie einerseits besonders wasserresistent aber andererseits zugleich atmungsaktiv sind. Darüber hinaus gewährleisten sie eine gute Verarbeitbarkeit und Verdichtung was wiederum den nahezu perfekten Schutz gegen Witterung und Frost mit sich bringt.
Technik sowie Gestaltung
Ein Bachlauf aus Beton kann entweder als langsam dahin plätscherndes Flüsschen konstruiert werden, oder aber bei mehr Hanglage als Sturzbach. Dabei bieten sich zwischendurch Staubecken an. Um Höhenunterschiede auszugleichen ist in beiden Fällen eine Pumpe erforderlich. Ist diese permanent in Bewegung kann es auf Zeit schon einiges an Energiekosten verursachen. Abhilfe schaffen da Pumpen mit Solar und Akku. In der Anschaffung etwas teurer, amortisieren sich die Kosten aber bald. Dann noch ein paar Kieselsteine und Pflanzen entlang des Bachlauf aus Beton und fertig ist er!
(INT)